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Bitte vertraulich!

Liebe Leserinnen und Leser, manchmal sagt ein Mensch dem anderen, er möge „doch bitte vertraulich“ ...
Privat
Datum:
13. Juni 2026
Von:
Guido Kohlenberg, Pfr.

..behandelt werden – oder präziser: Das, was er oder sie nun im Folgenden zu sagen hat. Natürlich begegnet diese Wendung verstärkt im juristischen, im medizinischen und im kirchlichen Umfeld. Doch unter Freundinnnen und Freunden ist das ja auch ein – durchaus schillerndes - Thema.

Es gibt Vorschussvertrauen, verletztes Vertrauen und gestärktes Vertrauen – und je nach Lebensalter haben wir wahrscheinlich all das schon vielfältig erlebt und … „zugefügt“. In eienr seiner Reden (vgl im Matthäusevangelium, Kapitel 11, die Verse 25-30) spricht Jesus vertraulich von der Beziehung zum himmlischen Vater. In Jesus Worten heißt das: „Niemand kennt den Vater (im Himmel) als nur der Sohn und wem es der Sohn offenbaren will.“

Jesus macht also Unterschiede? Ja klar! Ist das dann so eine Art „Rätsel“? Aber nein! Denn ein Rätsel kann man lösen; ein Geheimnis muss offenbart werden. Sollte damit letztlich so eine Art „Beziehungskiste“ gemeint sein? Ich denke schon. Letztlich ist doch alles eine Frage von „Bezug“ und „Beziehung“, oder? Und ich für meine Person verstehe das besser, seit ich mit einem Schirm durch meinen Ort Speicher gegangen bin, dem der „Bezug“ fehlt. Also, dem Schirm (siehe unten).

Und schließlich: Ja, jetzt finde ich es doppelt intereesant, dass im griechischen Teil unserer Bibeln, dem sogenannten „Neuen Testament“, immer wenn vom „Glauben“ die Rede ist, man eigentlich mit „Vertrauen“ übersetzen müsste.

In dem Sinne beste Wünsche zum Sonnabend (dem jüdischen Schabbat)

Eine Menge Vertrauenszugewinn

und herzliche Grüße,

Ihr Guido Kohlenberg, Pfr.